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Abaja
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Umhang, der einem Mantel ähnelt |
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Abdel Wahab, Mohammed
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sehr bekannter Komponist (1910 -1991); hat auch Elemente anderer Länder (z.B. Flamencomusik) in seine Werke einfließen lassen. |
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Abdo, Fifi
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Mit eine der bekanntesten Tänzerinnen Ägyptens. Es gibt auch eine sehr sehenswerte europäische Filmdokumentation über sie. |
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Akef, Naima
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Tänzerin (1932-1966). Sie stammte aus einer Artistenfamilie und wurde eine der gefeiersten Künstlerinnen Ägyptens. Vielen deutschen Tänzerinnen bekannt z.B. aus dem Spielfim Tamerhenna. |
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Afro-Oriental
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orientalischer Tanz mit Stilelementen aus dem afrikanischen Tanz, mit arabisch-afrikanischer Musik. |
| Akrobatische Tänze |
Balancetänze mit Säbeln, Kerzen usw., Akrobatik und Tanz, Tanz mit überdurchschnittlicher Körperbeherrschung |
| ägyptischer Stil |
Raks Sharki-Stil aus Ägypten, speziell Kairo als Hauptstadt |
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Arabic-Flamenco
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orientalischer Tanz mit Stilelementen aus dem Flamenco, dem Klassischen - Spanischen Bühnentanz, spanischer und südamerikanischer Folklore. Musik: arabisch-spanischer Musikmix im Rumba-oder Tangos-Rhythmus.
Der weiche Ausdruck des orientalischen Tanzes verbindet sich mit dem stolzen Flamenco. Arab. Flamenco oder Flamenco Oriental kombiniert die erhöhte Körperspannung, Arm- und Handführungen, einfache Schrittkombinationen und die spezifischen Hüftbewegungen des Flamenco mit den weicheren orientalischen Bewegungen, meist auch zu Musikkombinationen beider Stile (z.b. Alabina). Dies führt zu interessanten Stimmungs-, Spannungs- und Stilwechseln. |
| Arabic-Pop |
Moderne ägyptische Popmusik und arabische Hits mit verschiedenen Richtungen. 1. ägyptisch (z.B. Hakim, Moustafa Mounir, Nadja Mostafa) und 2. ägyptisch-arabische Worldmusik mit Einflüssen aus der Samba, spanischer und Golf-Musik. (z.B. Amr Diab mit spanisch-arabischem Musikmix) |
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arabisch-andalusisch
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Hoftanz mit klassischer arabischer Musik, z.B. mit Samaii-Rhythmus 10/8 |
| Baladi |
Kommt von Balad (Land). Der Baladi drückt ein Lebensgefühl aus! Man kann ihn auch als verstädterte (urbanisierte, romantisierte) Folklore betrachten. Ähnlich wie bei uns ("du Landei") wird der Begriff aber auch abwertend - im Sinne von rückständig, unmodern - verwendet.
Der Baladi, ist der populäre Tanz des ägyptischen Volkes, meist ein Improvisations- tanz einer Solistin. Oft findet man folgenden Aufbau:
1. Awadi :Einführung, langsamer, improvisierter Taqasim mit verhaltenen, gefühlvollen Bewegungen, schwanken und biegen wie ein Bambusrohr, Musikstil Mawal als "freies nostalgische Singen ohne Rhythmus",
2. Me-Atta: Rhythmuseinführung, Trommler eröffnet Frage-Antwort-Spiel mit einem weiteren Instrument, Tanz noch zurückhaltend und scheu, aber sinnlich und weiblich
3. Maqsoum-Rhythmusteil, etablierter Rhythmus, schneller, Hemmungen werden beim Tanz abgelegt
4. Tet (4/4 Rhythmus auf 2 und 4 betont), nostalgischer Sound der ägyptischen Landbevölkerung - mit Mizmar,
5. üblicherweise Übergang zum Fellahi-Rhythmus
6. oft Awadi Taqasim als ruhiger Ausklang
Als Awadi Baladi wird auch oft - etwas verallgemeinernd - der Teil des Baladi bezeichnet, der ein Frage-Antwortspiel zwischen zwei Instrumenten (oft Tabla und Akkordeon) darstellt. Es ist der spannungsgeladene, langsame Teil sozusagen das Zentrum des Baladi. |
| Baladi Kleid |
Zum Baladitanz trägt man kein kassisches Bauchtanzkostüm sondern ursprünglich eine Galabiya (hemdähnliches locker fallendes Kleid mit seitlichen Schlitzen bis zum Knie). In der Bühnenversion wird Baladi inzwischen auch in abendkleidähnlichen, durchgehenden Kostümen (Einteiler) getanzt, da die Tänzerin ihn meist noch mit anderen Tanzformen kombiniert. |
| Bauchtanzroutine |
Orientalische Tanzstück, kann ca. 5 bis 30 Min dauern und wird in verschiedene Musik - oder Tanzstilparts aufgeteilt:
1. Intro/Overtüre: Vorstellung und Begrüßung, lebhafter Teil, ev. mit Schleier, oft Rhythmus Malfouf,
2. mittelschnelles Stück: aus populärer mitreißender Musik, Lieblings-oder Erkennungsmusik der Tänzerin, klassisches Raks Sharki Tanzstück oder beliebtes Gesangstück
3. Taqasim: dramatischer Höhepunkt, Solo-Instrumentalteil ohne Trommelakzentuierung, raffinierte binnenkörperliche Tanzbewegungen zur weichen und ruhigen Musik von Nay, Kanoun etc.
4. Trommelsolo: ekstatischer Höhepunkt, Tänzerin kann all ihr Können zeigen.
5. Finale: Auflösung der Spannung durch flotten, leichten Endpart, Variante des Intro bzw. Stück 2 mit Wiedererkennungseffekt (anschließend ggf. Zugabe) |
| Bendir |
Rahmentrommel mit innen unter der Schlagseite verlaufender "Schnarrsaite". Weitere Ausführungen s. unter "Musik" |
| Bodentanz |
akrobatische Bodenübungen, in verschiedenen Körperstellungen z.B. auf den Knien oder in seitlich aufgestützter Haltung, typisch auch für Tanzutensilien wie Shammadan oder Säbel. |
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Bollywood Tanz
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Bollywood ist die Bezeichnung der Indischen Filmindustrie, deren Hauptproduktion in Bombay angesiedelt ist und mit ca. 800 Filmproduktionen im Jahr, weit über der Filmproduktion Hollywoods liegt. Ein indischer Journalist kreierte den Begriff "Bollywood", indem er das B von „Bombay“ anstelle des H von "Hollywood" setzte. In einem Film müssen im Durchschnitt fünf bis sechs Tanzszenen enthalten sein, sonst fühlt sich das indische Publikum betrogen. Die Tendenzen zu einem Musical sind also gegeben. Im Bollywood-Tanz findet man Elemente aus dem klassischen Indischem Tanz, Orientalischem Tanz, Salsa, Mambo, Balett und modernen Tanzformen wie Hip Hop und Jazz Dance.
Weitere Informationen zum Bollywood Dance findest Du auch unter "Tanzzentrum El Hayat", "Unterricht", "Kursthemen". |
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Burka
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Wird auch Burqa oder Bura geschrieben. Bezeichnet einen Gesichtsschleier aus sehr groben Maschen mit einem Steg über der Nase. |
| Cabaretstil |
Raks Sharki im "Cabaret" oder Nachtclub-Programm als Unterhaltungstanz mit Orchester und anderen Unterhaltungskünstlern, typisches zweiteiliges Kostüm in Anlehnung an die alten Kairoer Filme aus den 40´er Jahren, verfeinerte Tanztechnik. |
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Carioka, Tahia
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Berühmte Tänzerin ( Geburtsdatum nicht genau bekannt - 1999). Begann ihre Laufbahn wie viele andere Tänzerinnen ihrer Zeit im Theater von Badia Mansabny. Sie tanzte dort seinen südamerikanischen Tanz mit dem Namen "Carioka" nach dem sie sich später dann benannte.
Sie spiele auch in vielen - heute würden wir sagen - Musicals mit. |
| Ciftetelli |
(Auch Chiftetelli) Grundlage des traditionellen türkischen Bauchtanzes ist der Chiftetelli, das Wort ist gleichzeitig Bezeichnung für einen Tanz und einen 8/4 Rhythmus (im arabischen Wahda Saghir genannt). Diese volkstümliche Art des Tanzes besteht aus einfachen Schritten, Hüftbewegungen und schnellen Schultershimmys. Im griechischen ist mit Ciftetelli Bauchtanz ganz allgemein gemeint. |
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Dabke
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Volkstanz Nahost |
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Darabukka
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Darbuka, Trommel s. ägypt. Tabla |
| Daff, Duff |
Rahmentrommel (s. auch unter Sparte "Musik") |
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Dina
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Bekannter ägyptischer Tanzstar. Sie kreierte viele Bewegungen, die auch von anderen Tänzerinnen ins Repertoire aufgenommen wurden. Ihre Grundspannung ist beim Tanz wesentlich höher als im klassischen Stil und sie verblüfft immer wieder mit spektakulären Ebenenwechseln in Kombination mit sehr kleinen aber schnellen Akzenten, die oft noch einen Muskelstopp beinhalten. |
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Drehtänze
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Derwischtanz, Tanoura aus Kairo, religiöser Tanz um dem Göttlichen nahe zu sein |
| Eskanderani |
ägyptischer Volkstanz; Fischertanz; Inhalt ist das Fischerleben und Sagen wie z.B. Scanderani Aroussa el Bahr-die Braut des Meeres/Meerjungfrau/Nixe |
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experimenteller orientalischer Tanz
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Tanzform mit orientalischen Basisbewegungen, Aufnahme von Tanzelemente aus verschiedenen Richtungen wie Jazz, Modern, New Age, Klassik ; oft in Form des Tanztheaters, d.h. es werden Themen und Geschichten dargestellt. |
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Fahmi, Farida
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Farida war lange Zeit erste Solotänzerin der Reda-Trupe von Mahmud Reda
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Fächertanz
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Reine Fantasietänze; Einsatz kleiner Fächer wie im Flamenco, asiatische Tänze oder Einsatz großer Straußenfederfächer. |
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Fellahi
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Volkstanz Ägypten, Fellache = Bauer. Getanzt wird mit weiten, am Saum mit Rüschen besetzten Kleidern (z.b. Krugtanz) |
| Feuertanz |
Fantasietanz, akrobatischer Tanz mit dem Element Feuer in Form von Fackeln, Feuerschwingen, Feuerspeien usw., beliebte Vorführung auf Mittelaltermärkten. |
| Fischertanz |
Volkstanz vom Küstengebiet |
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Flamenco-Oriental |
siehe unter Arab.-Flamenco |
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Fouad, Nagua
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(Nagwa Fuad) bekannte Tänzerin der 70-er und 80-er Jahre. Sie begann seh früh (mit knapp 16 Jahren) aus der Not heraus zu tanzen. Nach ihrer Heirat mit dem Musiker Achmed Fouad Hassan bekann ihr steiler Aufstieg. |
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Gamal, Samia
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Samia Gamal Tänzerin (1924-1994); Ägyptens König Farouk nannte Samia in 1949 "National Dancer of Egypt".
Dies brachte ihren Ruf bis in die USA. Dorthin ging sie in 1950 und trat auch in bekannten New Yorker Nachtclubs auf.
Viel Ruhm erlangte sie auch durch ihre Auftritte mit dem berühmten Sänger Farid el Attrash (s. auch Film "Afrita Hanem") |
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Ghawazi
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(Ghawazee, Einzahl Ghaziya). Eine spezielle Gruppe in der arabischen Bevölkerung die von Tanz und Musik lebt. Ähnlich den Zigeunern. Bekannt ist die Familie Maazin. Tanzstil sehr ursprünglich und in unseren Augen recht grob und "heftig". |
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Golftanz |
Siehe unter Saudi |
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Guedra
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ritueller Zeremonietanz aus der Sahara, ausgeführt von verschleierten Frauen auf den Knien sitzend, mit Rhythmusbegleitung durch Fingerschnalzen, Klatschen und einfachen Rhythmusinstrumenten |
| Hagalla |
(Hagallah)Volkstanz Ägypten, kommt von den Wüstenstämmen zwischen Lybien und dem Nil. Werbungstanz - die Frau sucht sich einen Partner aus.
Der Rythmus "Hagalla" kommt oft z.B. in Trommelsoli vor. |
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Hand der Fatima
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Schutzsymbol, das die Hand der Fatima darstellt. (Fatima: 606-632; eine Tochter Mohammeds, des Gründers des Islam, war die Stammutter der Fatimiden, der direkten Nachkommen des Propheten). Diese Amulett ist im Allgemeinen heißt bei den Arabern auch Hamsa-Hand, Hamsa bedeutet ,,Fünf“ und bezieht sich auf die Anzahl der Finger. Auch in Indien findet man dieses Handamulett, die Hindus nennen es Humsa Hand. Die Juden Sprechen von Hamesh-Hand oder der Hand der Miriam.
Es gibt Stimmen, die die Bedeutung noch viel weiter zurückdatieren und von einem uralten Schutzsymbol der Menschheit sprechen. |
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indischer Tanz
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Von den klassischen indischen Tänzen gibt es sieben verschiedene Stile: Bharatanatyam, Kathakali, Kuchipudi,Odissi,
Manipuri, Mohini Attam, Kathak sowie regionale Volkstänze z.B. Rajasthan in Nordindien |
| Iskanderani |
frecher Tanz aus Alexandria. Wird im enganliegenden Kleid, mit Absatzschulen (Slipper) und Melaya getanzt. Wenn der traditionelle Stil getanzt wird, verdeckt die Tänzerin die Haare mit einem Kopftuch mit Bommeln und das Gesicht mit der Burka. |
| Kanoun, Kanun, Qanoun, Qanun |
Saiteninstrument aus der Familie der Zittern
(näheres s. unter Sparte "Musik") |
| Karshlimar |
(Karsilama) Karshilama bedeutet „zueinander“ oder „sich gegenüberstehen“ und ist wie der Chiftetelli ein weit verbreiteter Volkstanz. 9/8 Rhythmus. Weiteres siehe auch unter Tambourintanz. |
| Kerzentanz |
Fantasietanz mit Gläsern (mit Kerzen) in der Hand, Tabletts usw., oft zu mystischer oder Worldmusik. |
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Khaleegy |
(Khaliji)siehe unter Saudi |
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Korbtanz |
Folkloretanz mit einem Korb |
| Krugtanz |
Folkloretanz mit einem Krug. Tänzerisch setzen die Frauen das Wasserholen von dem Brunnen um. Wenn Männer mittanzen, "ärgern" diese die Frauen, stehlen den Krug usw. |
| Latin-Oriental |
OT mit Stilelementen aus dem Lateinamerikanischen Tanz, viel mit arabisch-lateinamerikanischer Musik (Samba-,Salsa-, Mambo-, Cha-Cha-, Rumbarythmus).Bekannt aus den aktuellen Musikvideos, u.a. Shakira. Meist rassig und mit vielen dreidimensionalen Hüftbewegungen (Afrokreise, Kippen und Merengue-Hüften), zum Teil auch auf hohen Absätzen getanzt. |
| Layali |
Bezeichnung für Liebeslieder. Da es als unschicklich gilt, die Geliebte direkt anzusprechen, werden immer wieder Worte wie "Ya leyli, ya aini" (Meine Nacht, mein Augapfel) wiederholt. |
| Leuchtertanz |
siehe unter Shammadan |
| libanesischer Stil |
Raks Sharki aus dem Libanon,. Typisch sind hohe Schuhe und sehr raumgreifende, spektakuläre, temperamentvolle und extrovertierte Bewegungen (türkisch Drop; Back-Bends) sowie viel Drehungen.
Besonders bekannt ist die Tänzerin Nadia Gamal (60´er Jahre). Heute prägt Amani den modernen libanesichen Stil. Unterschiede zum ägyptischen Tanz: Die Arme sind weiter nach unten gestreckt, die Hände stark abgewinkelt und die Schultern werden für sehr kräftige Akzente eingesetzt. Hüftbewegungen meist größer als beim ägyptischen Stil und statt Isolation zwischen den beiden Körperteilen wird der Oberkörper oft in einer kontrollierten Gegenbewegung zur Hüfte geführt. |
| Lichtertanz |
siehe Kerzentanz |
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Löffeltanz |
Folkloretanz, die Löffel werden aneinandergeschlagen, hiermit wird ähnlich wie mit Zimbeln ein Rythmus erzeugt. |
| Lucy |
Bekannte Tänzerin und Schauspielerin. |
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Maghreb Tanz
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Volkstanz aus Nordafrika |
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Mahmoud Reda |
Bekannter ägyptischer Choreograf;
geboren 1930 in Kairo;
gründete 1959 die Reda-Troup, die in über 58 Ländern auf Tournee ging;
kombinierte Bewegungen aus der Folklore mit Ballett und Jazz und erschuf damit einen neuen Stil.
Erste Tänzerin war lange Zeit Farida Fahmi.
Viele seiner Gruppenmitglieder wurden später berühmte Lehrer wie: Raqia Hassan, Momo Kadous, Mo Geddawi und Yosry Sherif. |
| Mambo Sudani |
Ein erdiger Tanz aus dem Sudan mit afrikanischen Elementen. In dem alten Spielfilm "Tamerhenna" ist ein typischer Part enthalten. |
| Manbouti |
Volkstanz aus Port Said am Suezkanal, aus dem englischen man boat, Löffel als Percussionsinstrument (s. auch Löffeltanz), Tanz der "fliegenden" Händler, die in kleinen Booten ihre Waren feilboten. |
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Mansabny, Badia
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In Syrien geboren, eröffnete Badia ein Theater/Nachtclub im europäischen Stil (Casina Badia). In den 30-er Jahren erlangten dort viele heute legendäre Tänzerinnen Weltruhm. |
| Makam |
(Maquam, Mehrz.: Makamat ) Basissystem der orientalischen Musik. Jeder Makam drückt eine spezielle Stimmung aus. Hierdurch erfährt das Publikum eine besondere Art der Begeisterung "Tarab" genannt. |
| Mawal |
Meist am Anfang von Liedern vorkommender Sprechgesang. |
| Meditativer Bauchtanz |
Meditative Tanzform für Körper und Geist um zu sich selbst zu finden, Hauptgewicht liegt auf der Erfahrung des tieferen Sinnes und ursprunges der uralten Tanzbewegungen. Introvertiert mit überwiegend weichen Bewegungen, Beckenbodentraining und andere gesundheitliche Aspekte werden verstärkt beachtet. |
| Melaya Leff |
Volkstanz und Unterhaltungstanz. Ein ausgesprochen frecher Tanz zu moderner arabischer Popmusik. Die Melaya ist kein Schleier, sondern ein großes schwarzes Tuch, in das sich die Frauen hüllen (leff von arab. laff = wickeln), wenn sie das Haus verlassen. Getragen wird es vor allem in Alexandria. Die Städterinnen sind moderner als die Frauen vom Land und tragen unter der Melaya freche Kleidung und hochhackige Schuhe. Das Zeigen und Verhüllen mit der Melaya bereichert das Flirtrepertoire der jungen Städterinnen enorm. Oft getanzt mit Pantoffeln und feschem, farbenfrohen Minikleid (mit Rüschen), keckes Spiel mit der Melaya, auch ein Gesichtsschleier (Burroh) oder mit Bommeln gechmücktes kleines Kopftuch (Mandil bi Uiya) kann beim Tanz getragen werden, als Tanzutensil z.B. ein Einkaufskorb, Nachspielen von Alltagssituation, Musik folkloristisch mit Frage-Antwort-Gesang oder kleine Geschichte erzählend, oft ein Balady im schnellen Maksoum 4/4 Takt |
| Mizmar |
Flötenähnliches Instrument mit unverwechselbar hohem, durchdrigenden Klang. Typisch für den Saidi-Tanz. |
| Mystischer Tanz |
Fantasietänze mit Kerzen, Schleiern, Isis-Wings, Schlangen und vielem mehr. |
| Nai, Nay, Ney |
die arab. Rohrflöte. Näheres s. unter Sparte "Musik" |
| Nubischer Tanz |
Volkstanz aus Südägypten |
| Oriental Hip-Hop |
Vermischung von orientalischen Bewegungen mit Hip Hop. Da auch im HipHop änliche Bewegungen getanzt werden (einfach härter, zackiger, "maskuliner") und auch gewisse Isolationen vorhanden sind, lassen sich diese beiden Tanzarten gut kombinieren |
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Ouled Nail
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Beduinenstamm aus der Sahara, der für seine Tänzerinnen berühmt war. Die Frauen lernten von Kindheit an zu tanzen. Wenn sie ca. 14 Jahre alt waren, verließen sie ihre Heimat und reisten in Begleitung einer älteren Frau von Oase zu Oase. Es wurde ihnen nachgesagt, dass sie ihr Geld nicht nur als Tänzerinnen verdienten. Wenn sie genügend Geld für ihre Mitgift verdient hatten, hörten sie auf zu tanzen und kehrten in ihre Heimat zurück. Dort waren sie aufgrund ihres Geldes begehrte Ehefrauen. Ihren Töchtern brachten sie wiederum das tanzen bei. Da sie keinen Ort hatten, an dem sie ihr Geld auf der Reise sicher verwahren konnten, wurden die Münzen an die Kleidung genäht oder in Schmuck umgesetzt. Die dornenbesetzten Armreifen waren Geldanlage und Verteidigungsinstrument gleichzeitig. Hier wurden viele Anregungen für den Tribal Style entlehnt. |
| Persischer Tanz |
Hoftanz aus persischen Herrscherhäusern, Persischer Schminktanz (Tänzerin schminkt sich pantomimisch) |
| Pharaonisch |
Fantasietanz so, wie man glaubte wie die "alten" Ägypter (Pharaonenzeit) getanzt haben. In der darstellung sind Zopfperücken, Isiswings usw. üblich. Wie´s wirklich war weis keine! |
| Rakasa |
(Raqasa) = Tänzerin |
| Raks Al ... |
Raks = Tanz; Raks Al ... = Tanz mit .... |
| Raks Al-Assaya |
s. Saidi; Stocktanz aus Ägypten |
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Raks Al-Baladi |
wörtlich: Tanz des Volkes, Frauensolotanz |
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Raks Al-Hawanem
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wörtlich übersetzt:
der Tanz der Damen |
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Raks Al-Tahtib |
siehe auch Saidi; Stocktanz Ägypten |
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Raks Al-Shammadan |
siehe unter Shammadan; traditioneller Tanz mit dem Kerzenleuchter. |
| Raks Shabi |
Shabi = folkstümlicher, puristischer Stil ohne Schnörkel. Meist sehr schlichte Kostüme |
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Raks Sharki |
Wörtlich: der Tanz der aus dem Osten kommt, Bühnenversion des Baladi mit Verfeinerung aus Ballett und anderen internationalen Tanzformen, "klassischer Bauchtanz". |
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Raqia Hassan
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Ehemalige Solistin der Mahmoud Reda Truppe. Später eine der bekanntesten Choreographinnen Ägyptens. Viele der heute bekannten (insbesondere der ausländischen)Tänzerinnen kommen aus ihrer Schule (Samasem, Nour, Soraya uvm.). Durch ihre Choreografien prägte sie den modernen ägyptischen Stil in Kairo stark mit. Sie ist Begrüderin und Veranstalterin des alljährlich in Kairo stattfindenden Ahlan wa Sahlan- Festivals. |
| Rik,Riqq |
kleine Rahmentrommel mit Schellen (weiteres s. Sparte "Musik" |
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Säbeltanz
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Männervolkstanz aus Kaukasus- und Nahostregion. Von Frauen getanzt ein Fantasietanz.Er ist eine Herausforderung an die Ausdrucksfähigkeit der Tänzerin und erfordert von ihr die Auseinandersetzung mit dem Thema der Aggression und des Kampfes ebenso wie eine große Körperbeherrschung und Konzentrationsfähigkeit bei den artistischen Balancepassagen. |
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Saidi
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Der Saidi - auch Stocktanz genannt – ist ursprünglich ein kämpferischer Männertanz, der von den Frauen in einer verfeinerten und verspielteren Version getanzt wird.
Auch unter der Bezeichnung Raks Al-Tahtib und Raks Al-Assaya bekannt.
Getragen wird ein durchgehendes, gallabiaähnliches Kleid mit Trompetenärmeln.
Der Saidi-Rythmus ist ein 4/4 (zwei Dum in der Mitte) |
| Samba-Oriental |
OT mit Stilelementen vom brasilianischen Samba, mit arabisch-lateinamerikanischer Musik im Sambastil.Siehe auch Latin-Oriental. |
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Saudi
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Folklore aus Saudiarabien/Golfregion, Khaleegi (richtig eigentlich Khalleegy).Der Kaleeghy wird nach seiner Herkunft auch „Saudi“ genannt. Er wird in dem typischen weiten und prächtig bestickten Tanzkleid der Golfregion, dem „thobe nashal“ getanzt. Dieses Kleid ist übrigens nicht versehentlich zu lang geraten, sondern die vornehmen Frauen demonstrieren mit dieser Bekleidung, dass sie nicht – wie Bedienstete – darauf angewiesen sind, praktische Kleidung zu tragen. Das Markenzeichen dieses Tanzes ist jedoch das „Haarewerfen“, bei dem die Tänzerin durch kraftvoll-schwingende Bewegungen des Oberkörpers im Rhythmus der Musik mit ihren Haaren die verschiedensten Muster in die Luft zeichnet. |
| Schlangentanz |
Tanz mit lebenden Schlangen (ob die Schlange auch Spass dran hat - fragwürdig) oder
Darstellung der Schlange im Tanz mit wellenförmigen Bewegungen, sakraler heilender Tanz mit Verkörperung des Schlangenprinzips und Harmonisierung Körper/Geist als meditativer Tanz (z.B. Buchempfehlung Eluan Ghazal in "Der heilige Tanz") |
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Schleiertanz
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Romantisch und verträumt – der Tanz der schwebenden Schleier. Im westlich beeinflussten orientalischen Tanz dient der Schleier als Ausdrucksmittel für romantische Gefühle und mit seiner Hilfe zaubert die Tänzerin wunderschöne aber vergängliche Luftbilder. Seine kunstvolle und trickreiche Verwendung stammt vor allem aus Amerika, wo experimentierfreudige Tänzerinnen den Schleiertanz zu einem eigenen Genre entwickelten. Getanzt wird mit Rechteck-oder Halbrundschleier, Doppelschleier, Tanz der 7 Schleier als thematischer Tanz der Salome, mit Drappierungen um den Körper und geworfenen oder gezogenen Schleierfiguren, leichter und eleganter Tanzstil oft mit Musik im Rumbarhythmus, im ägyptisch-klassischem Stil nur als Eingangspart zur "Präsentation" der Tänzerin verwendet. In seiner westlichen Ausprägung kein typisch ägyptisch-arabischer Tanz. |
| Schwerttanz |
Siehe Säbeltanz. Die Bezeichnung "Schwert" ist nicht korrekt, da ein Schwert beidseitig geschliffen ist und außerdem auch viel schwerer als ein Säbel ist. Hieraus ergibt sich, dass nur mit Säbeln getanzt wird. Trotzdem hat sich der Begriff "Schwerttanz" gehalten. |
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Serpentinentanz
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Tanz von Loie Fuller mit Seidenschleiern und farbigem Licht, eine Wegbereiterin der modernen Bühnenbeleuchtung und des Variete-Tanztheaters, entstanden in der Jugendstilzeit um 1900. |
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Shammadan
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Der Tanz mit dem Shammadan (Kerzenleuchter) ist traditioneller Bestandteil der Hochzeitsfeier in Ägypten.
In der Ursprungszeit dieses Tanzes begleiteten die Shamadantänzerinnen den Zug der Braut in das Haus des Bräutigams, beleuchteten Weg und Braut, da es noch keine Straßenbeleuchtung gab und sorgten dafür, dass der Hochzeitszug die ihm gebührende Aufmerksamkeit erhielt.
Typisch ist Zimbelbegleitung (Zaffre). Grundsätzlich sollte nur mit der typischen ägyptischen Zaffremusik getanzt werden. Einige Tänzerinnen zeigen den Shamadan aber auch als Fantasietanz zu Worldmusik. |
| Shisha |
Die arab. Wasserpfeife. |
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spanisch-arabisch |
Spielart Arabic-Flamenco |
| Stil der 40´er Jahre |
Samia Gamal, Tahia Carioka, Naina Akef sind Schauspielerinnen und Tänzerinnen aus dieser Zeit, Löste die heutige Nostalgia Oriental - Welle aus. |
| Stil der 70´er Jahre |
Dominierende ägyptische Tänzerinnen dieser Zeit waren Nagua Fuad, Suhair Zaki. |
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Stocktanz |
siehe Saidi |
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Sufitanz |
religiöser Tanz |
| Tabla |
ägyptische Bechertrommel (Weiteres s. unter Sparte "Musik") |
| Takht |
Bezeichnung für ein kleines , traditionell instumentiertes Orchester. |
| Taksim, Taqsim |
Tanzinterpretation eines Instrumentensolos, weiche Melodiefolge, Bestandteil einer Tanzroutine |
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Tamburintanz
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Tamburintanz auch Karshlimar genannt, schneller 9/8 Rhythmus, Zigeunertanz |
| Tango-Oriental |
Tango Arab, mit Stilelementen und Musik vom argentinischen Tango |
| Tar |
grosse Rahmentrommel |
| Therapeutischer Bauchtanz |
Für Schwangere und als Entspannung bei Rückenschmerzen und seelischen Problemen in angenehmer Athmosphäre. Siehe auch weiter Ausführungen unter Orient. Tanz + Gesundheit. |
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Topkapi, Nesrin |
Sehr bekannte türkische Tänzerin, die ihre aktive Karriere vor rd. 15 Jahren beendet hat, aber heute noch unterrichtet (und das ausgezeichnet!!).
Sie hat als Tänzerin und Sängerin eine hohe Achtung genossen und mit vielen Fernsehauftritten das Bild des Tanzes geprägt. |
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Trancetanz
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Trancetanz ist eine jahrtausende alte Heilmethode. Beim Trancetanz begibt man sich in andere Bewusstseinszustände. Man kann wieder eine Einheit von Körper, Geist und Seele erschaffen – ein Zustand, in dem man mit seinem höheren Selbst in Kontakt kommen kann. Er kann die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren, regt den Stoffwechsel an, reinigt den feinstofflichen Körper und erweckt die ursprüngliche Lebendigkeit. |
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Tribal Style
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Den legendären Beduinentänzerinnen nachempfunden sind die prächtigen Kostüme dieses Tanzes. Entstanden ist dieser Tanzstil in Amerika, wo er Tribal Style – nach dem englischen Wort tribe = Stamm - genannt wird. Obwohl diese Kleidung auf uns einen sehr authentischen Eindruck macht, ist sie nicht die Tracht eines bestimmten Stammes, sonderen ein Mix aus vielen für Beduinentänzerinnen typischen Elementen. Bekannte Gruppen aus USA sind Fat Chance Belly Dance, Gypsy Caravan und Hahbi Ru.
Die Gruppe bildet einen Tribe/Stamm mit bestimmten charakteristischen Merkmalen und Zeichengebung für die Ausführung der Tanzfiguren. Synchronität, Kraft, Harmonie und stolze Haltung kennzeichen diesen Stil. Musik oft mit gleichbleibendem Rhythmus und einfacher Instrumentierung. Zunehmend wird auch Mittelalterrock, keltische oder esoterische Musik eingesetzt. Bilder von Kostümen findet Ihr unter "Tänzerin" und dann weiter unter "Repertoire". |
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Trommelsolo
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Das „Solo“ bezieht sich in diesem Fall nicht auf die Anzahl der Tänzerinnen, sondern auf das Musikstück, aus dem die Tabla – die Trommel – hervorsticht.
Die schnellen, spielerischen Rythmen werden oftmals von nur einem Tablaspieler so virtuos umgesetzt, dass man meinen möchte ein ganzes Orchester zu hören.
Der Schlag der Trommel findet Ausdruck in den schnellen Hüftbewegungen und –akzenten der Tänzerin, die den schnellen Trommelwirbel und die tiefen Schläge der Tabla mit ihren Hüften wiedergibt. Gerade das Trommelsolo zeigt, dass Musik nicht nur hörbar sondern auch sichtbar seien kann. |
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türkischer Stil |
Der türkische Stil unterscheidet sich recht stark von Ägyptischen, er ähnelt jedoch in vielen Punkten dem libanesischen Stil. Er ist mehr von Schritten und Sprüngen geprägt und wirkt dadurch oft lebhafter.Die Beinstellung einer türkischen Tänzerin ist zudem meist weiter als bei einer Arabischen. Die Hüftbewegungen werden ähnlich wie beim libanesischen Stil größer und mit einer Gegenbewegung im Oberkörper getanzt. Für den türkischen Bauchtanz sind zudem große, schnelle und aufgrund der Geschwindigkeit recht einfache Hüftbewegungen typisch. Kaum Einsatz der Bauchmuskulatur. Wesentlich schnellerer und großräumiger Einsatz der Arme. Die Wurzeln des türkischen Bauchtanzes liegen stark in der Kultur der türkischen Roma. Gerade Touristen wurden in den 80´ern oft Tanzshows präsentiert, die eher an table-dance als an orientalischen Tanz erinnerten. Inzwischen erfährt die Qualität mit Tänzerinnen wie Asena wieder einen Aufschwung. Leider orientieren sich nur einige Tänzerinnen an den alten Traditionen des türkischen Tanzes. Viele lehnen sich inzwischen stark am ägyptischen Tanz und an anderen Vorbildern an.Typisch ist der Einsatz von Zimbeln. Außerdem wird auf hohen Absatzschuhen getanzt. Der größte Star des türkischen Tanzes war in den vergangenen Jahrzehnten Nesrin Topkapi, die mittlerweile nicht mehr aktiv ist, aber noch unterrichtet. |
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Ud |
arab. Laute (Weiteres s. unter Sparte "Musik") |
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Um Kalthum
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(Umm Kalthoum; Kalsum)
Die berühmteste ägyptische Sängerin überhaupt (Geburtsdatum nicht genau bekannt, ca, um 1999; gestorben 1975).
War es früher ein Sakrileg zu ihren Liedern zu tanzen, so hat heute jede Tänzerinn die etwas auf sich hält, die tänzerische Umsetzung von wenigstens 4-6 Liedern im Repertoire.
Wenn Du Dich näher informieren möchtest (was ich nur empfehlen kann), dann schau mal unter der Sparte "Literatur" (Sélim Nassib: Stern des Orients) nach. |
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Yashmak, Yashmac, Yasmak, Yesmak |
Gesichtsschleier (meistens in schwarz), der nur einen Schlitz für die Augen frei lässt. Wird meist mit dem Chador getragen, der den Rest des Körpers verhüllt. |
| Zaartanz |
ritueller Tanz im Ayoubrhythmus, Geister- und Heiltanz |
| Zaghareet, Zagharet |
Freudentriller, mit dem arabische Frauen ihren Beifall ausdrücken. Er wird erzeugt, durch Ausstoßen eines hohen grundtones, bei dem dann die Zunge schnell seitwärts oder hoch/runter geführt wird. Auch Zungenshimmy genannt. übt am besten für Euch allein im Auto - da hört´s keiner.
Beim Zagharet wird die rechte Hand so gehalten, dass sie den Mund verdeckt. Eine Erkärung dafür ist, dass keine bösen Geister durch die Mundöffnung eindrigen können, eine Weitere, dass es einfach unhöflich ist (wie bei uns beim gähnen), eine Dritte, dass die Frauen ihre (früher) oftmals recht schlechten Zähne verdecken wollen. |
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Zaki, Suhair
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Ebenfalls sehr berühmte Tänzerin. Sie tanzte sehr weich und weiblich und mit kleinen Bewegungen. Bekannt ist der Sogenannte Suhair-Step , bei dem die Hüfte in einer bewegung erst seitwärts und dann nach unten geführt wird. |
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Zigeunertanz
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Tänze der Roma. In heutiger Zeit oft ein Fantasietanz in dem "Zigeunermentalität" ausgelebt wird. Musik: russische, ungarische, türkische, griechische, mazedonische, serbische, rumänische Zigeunermusik. |
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Zimbeln
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Bei dem Tanz mit den Zimbeln begleitet sich die Tänzerin mit den Zimbeln (kleine Schlaginstrumente ähnlich der Kastagnetten beim Flamenco und Holzlöffel z.B. in der Türkei) selbst. Zimbeln (Cymbeln, Zills, Sagat) haben eine lange Geschichte. Besonders verbreitet wurden sie von den Ghawazee (ägypt. Zigeuner).
Man unterscheidet Einlochzimbeln (rundes Loch in der Mitte, sitzen nie richtig!) und Schlitz-Zimbeln(zwei dünne Schlitze in der Mitte. Der Gummi wird durch beide Schlitze gezogen und verbunden).
Zimbeln können den Tanz sehr bereichern, aber leicht auch zerstören! Ein permanent durchgezimbeltes Lied oder eine Tänzerin die beharrlich den Rythmus ignoriert können nervtötend sein. Besser sparsam aber gekonnt einsetzen! |
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